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Chancen und Herausforderungen für Wasserstofffahrzeuge bei der THG-Quote

Chancen und Herausforderungen für Wasserstofffahrzeuge bei der THG-Quote

Kategorie: THG-Prämie

Veröffentlicht: 27.02.2025

Autor: E-Bonus

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Was ist Grüner Wasserstoff?

Grüner Wasserstoff wird durch Elektrolyse von Wasser unter Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen wie Wind- oder Solarenergie hergestellt. Im Gegensatz zu grauem oder blauem Wasserstoff, der aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, ist grüner Wasserstoff nahezu emissionsfrei.

Vorteile von Grünem Wasserstoff

  • Hohe Energiedichte: 1 kg Wasserstoff enthält so viel Energie wie 2,1 kg Erdgas oder 2,8 kg Benzin.
  • Niedrige Volumendichte: Ermöglicht mehr Treibstoffspeicherung in Fahrzeugen, was zu höheren Reichweiten führt.
  • Saubere Verbrennung: Produziert nur Wasserdampf und minimale Stickoxidemissionen, die durch Katalysatoren weiter reduziert werden können.

Nationale Wasserstoffstrategie Deutschlands

Die deutsche Bundesregierung hat im Juni 2020 die Nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet und im Juli 2023 aktualisiert. Die Strategie zielt darauf ab, den Markthochlauf von Wasserstoff zu beschleunigen, eine ausreichende Verfügbarkeit sicherzustellen und eine leistungsfähige Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen. Bis 2030 soll Deutschland führender Anbieter von Wasserstofftechnologien werden.

Grüner Wasserstoff im Verkehr

Grüner Wasserstoff bietet großes Potenzial zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors, insbesondere in Bereichen mit hohem Energiebedarf und großen Reichweitenanforderungen wie Schifffahrt, Luftfahrt und Schwerlastverkehr. Derzeit sind jedoch nur wenige Wasserstofffahrzeuge und Tankstellen verfügbar, was den Ausbau der Infrastruktur erfordert.

THG-Quote und Grüner Wasserstoff

Die THG-Quote verpflichtet Kraftstoffanbieter, den Anteil erneuerbarer Energien im Verkehrssektor zu erhöhen. Grüner Wasserstoff kann zur Erfüllung dieser Quote beitragen, indem er als emissionsfreier Kraftstoff eingesetzt wird. Aktuell profitieren jedoch nur die Produzenten von grünem Wasserstoff von der THG-Quote, nicht die Fahrzeughalter.

THG-Quote für Wasserstoffautos, Busse und LKWs

Der Einsatz von Wasserstofffahrzeugen, einschließlich Autos, Bussen und LKWs, bietet erhebliche Vorteile für die Reduktion von CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Hier sind einige wichtige Punkte:

  • Wasserstoffautos: Diese Fahrzeuge nutzen Brennstoffzellen, um Wasserstoff in elektrische Energie umzuwandeln, die dann den Elektromotor antreibt. Der einzige Ausstoß ist Wasserdampf, was sie zu einer umweltfreundlichen Alternative zu herkömmlichen Verbrennungsmotoren macht. Trotz der Verbrennungsmotoren macht. Trotz der Vorteile sind Wasserstoffautos derzeit nicht für die THG-Quote anrechenbar, da die gesetzlichen Bestimmungen dies noch nicht vorsehen.
  • Wasserstoffbusse: Ähnlich wie Wasserstoffautos nutzen auch Wasserstoffbusse Brennstoffzellen zur Energiegewinnung. Sie sind besonders für den städtischen Nahverkehr geeignet, da sie emissionsfrei sind und eine hohe Reichweite bieten. Die Integration von Wasserstoffbussen in die THG-Quote könnte den Wasserstoffbussen in die THG-Quote könnte den öffentlichen Verkehr nachhaltiger gestalten.
  • Wasserstoff-LKWs: Diese Fahrzeuge sind ideal für den Schwerlastverkehr, da sie lange Strecken ohne häufiges Tanken zurücklegen können. Der Einsatz von Wasserstoff-LKWs könnte die CO2-Emissionen im Güterverkehr erheblich reduzieren. Aktuell sind jedoch auch Wasserstoff-LKWs auch Wasserstoff-LKWs nicht für die THG-Quote anrechenbar, was sich in Zukunft ändern könnte.

Aktuelle Herausforderungen

Derzeit ist es für Halter von Wasserstofffahrzeugen nicht möglich, die THG-Quote anzurechnen. Dies liegt an den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen, die nur die Produzenten von grünem Wasserstoff berücksichtigen. Fahrzeughalter, die auf Wasserstoff setzen, können daher nicht von den finanziellen Anreizen der THG-Quote profitieren. Diese Situation steht im Widerspruch zu den Zielen der Nationalen Wasserstoffstrategie, die den Einsatz von Wasserstoff im Verkehrssektor fördern möchte.

Zukünftige Entwicklungen

Es wird erwartet, dass legislative Änderungen die Integration von Wasserstofffahrzeugen in das THG-Quotensystem ermöglichen. Dies würde den Einsatz von grünem Wasserstoff im Verkehrssektor weiter fördern und zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen. Eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen könnte dazu führen, dass auch Halter von Wasserstofffahrzeugen von der THG-Quote profitieren.

Fazit

Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für die Energiewende und die Reduktion von Treibhausgasemissionen. Durch die Nationale Wasserstoffstrategie und die THG-Quote wird sein Einsatz in verschiedenen Sektoren gefördert. Zukünftige legislative Änderungen könnten die Nutzung von Wasserstofffahrzeugen weiter vorantreiben und somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

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